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Leistungen

Illustrare“, lateinisch u. A. für erleuchten, erläutern, veranschaulichen, verherrlichen

Hier erfahren Sie etwas zu den verschiedenen Leistungen, die ich anbiete.
Ein paar Worte zur Illustration

Illustrationen sind in den unterschiedlichsten Gebieten im Einsatz. Zuerst denkt man dabei an die Literaturillustration, aber auch redaktionelle und gewerbliche Illustration sind weit verbreitet. Sowohl Printprodukte als auch Webanwendungen kommen ohne schmückendes oder erklärendes Bildmaterial kaum aus. Daneben spielt die Illustration in der Konzeption eine große Rolle, in Form von Storyboards, Moodboards, Concept-art und -scribbling.

Illustration hat die Funktion, Inhalte zu verdeutlichen, zu unterstützen oder zu untermalen. Dabei muss nicht sklavisch der Inhalt eines Textes abgebildet werden, sondern die Bebilderung kann neue Aspekte auf einer zweiten Ebene aufzeigen.
Im Gegensatz zum Foto kann eine Illustration auch Dinge darstellen, die in der Natur nicht vorkommen. Auch kann eine Illustration dazu benutzt werden, den Blick auf das Wesentliche zu lenken, indem Unwichtiges weggelassen oder vereinfacht dargestellt wird. Beispielsweise in einer Betriebsanleitung oder in Form von prägnanten Symbolen.

Bsp.: …was in der Natur nicht vorkommt.
Bsp.: …was in der Natur nicht vorkommt.

Digitales Malen und Zeichnen

Wie funktioniert “digitale” Malerei?
Gezeichnet und gemalt wird mit einem Stift mit Nylonspitze auf dem Grafiktablett, das die Zeichnung direkt auf den Bildschirm überträgt. Gearbeitet wird in einem entsprechenden Grafikprogramm, z.B. Adobe Photoshop oder Corel Painter. Das Tablett ist Drucksensitiv und erlaubt so eine Variation der Strichstärke. In den Grafikprogrammen stehen eine Vielzahl von Arbeitswerkzeugen zur Verfügung. Verschiedene Pinselspitzen, Beschneidungs- und Transformierwerkzeuge und sonstige Hilfsmittel. Teilweise simulieren sie die “richtigen” Zeichen- und Malwerkzeuge. Teilweise handelt es sich um speziell auf digitale Bildbearbeitung zugeschnittene Werkzeuge.

Es entsteht eine Pixelgrafik. D.h. ein Bild besteht aus einer Vielzahl von einzelnen farbigen Punkten (den Pixeln). Je mehr Punkte ein Bild hat, desto schärfer wirkt es und desto höher seine “Auflösung”. Man spricht von dpi, “dots per inch”, englisch für „Punkte pro Zoll“. Für den Druck benötigt man üblicherweise ein Bild mit mindstens 300 dpi, fürs Web eine Auflösung von 72 oder 90 dpi.

pixelbeispiel01

Die Arbeit am Grafiktablett bietet viele Vorteile.
Zum Einen kann eine Skizze immer weiter bis zur Reinzeichnung ausgearbeitet werden, ohne das Medium wechseln zu müssen oder aufwändige Durchpausarbeiten ausführen zu müssen.
Ein Bild kann beliebig oft verändert und korrigiert werden, ohne dass es komplett neu gemalt werden muss wie es z.B. bei einem Aquarell der Fall wäre.
Einzelne Bereiche können verkleinert und vergrößert oder verzerrt werden, was u.A. bei der Figurenentwicklung hilfreich ist, um die Auswirkungen von Teilen der Figur auf den Gesamteindruck zu testen.

katze größenvergleich
Beispiel: Die Größenwirkung der Katze wird durch die “Accesoires” wie Ohren, Augen, Pfoten und Schwanz definiert. Je größer diese sind, desto kleiner wirkt die Katze. Verkleinert man sie, wirkt die Katze monströs. Um die gewünschten idealen Proportionen (Fig.2) herauszufinden, ist z.B. die “Transformieren” Funktion von Photoshop hilfreich. “

Änderungswünsche können auch in einem späteren Arbeitsstadium noch berücksichtigt werden. Unter anderem liegt das an der Möglichkeit, einzelne Elemente eines Bildes auf separaten Ebenen zu speichern. Vergleichbar einem Stapel Transparentfolien, bei dem auf jede Folie ein Teil des Bildes gezeichnet ist. Muss beispielsweise die Hintergrundkolorierung geändert werden, so kann man diese Folie korrigieren, ohne den Rest des Bildes zu beeinflussen. Das spart viel Zeit und Mühe.

Außerdem kann direkt in ein fertiges Layout (z.B. von einem Schulbuch) skizziert werden. Eine gestaltete Seite wird als “Malgrund” ins Grafikprogramm geladen und die Illustration kann direkt ins Layout eingearbeitet werden. So hat der Illustrator immer im Blick, wie das Bild mit dem Seitendesign harmoniert.

Eine digitale Illustration ist in der Regel in wenigen Arbeitsschritten für Print und Web weiterverarbeitet; das Einscannen und Bearbeiten bei “analogen” Bildern fällt weg.

Vektorgrafik

Vektorgrafiken bestehen nicht aus einzelnen Pixeln, sondern aus mathematisch definierten Ankerpunkten. Diese sind durch Geraden oder Kurven verbunden, welche mit einer Outline und/oder Füllung versehen sind.



Im Gegensatz zu Pixelgrafiken lassen sie sich ohne Qualitätsverlust beliebig skalieren. Vektorgrafiken verwendet man, wenn man einen grafischen, “sauberen” Look erzielen möchte, z.B. bei Logos und Piktogrammen.






Auch für Schneideplotts werden Vektorgrafiken verwendet, da diese direkt von der Gerätesoftware gelesen werden können. Diese kommen z.B. bei Pop-up und Papierkunst zum Einsatz, ebenso beim Erstellen von Transferfolien für Textilien (Flex- und Flockfolien-Transferdruck). (Siehe "Schneideplotts")

 

Schneideplotts

Vektorgrafiken können von der Software eines Schneideplotters gelesen werden. Dieser funktioniert ähnlich wie ein Drucker, nur dass er statt Farbpatronen ein Schneidemesser eingesetzt hat, das die definierten Kurven und Geraden entlangfährt. Je nach Plotter können verschiedene Materialien geschnitten werden, z.B. Papier, Karton, Stoff, Folie, Aufkleberfolie auf Trägermaterial und Vinyl.





Nicht nur für Pop-up Bücher und Glückwunschkarten ist diese Technik interessant, sondern auch Werbematerialien, Visitenkarten und Giveaways können besonders veredelt werden. Zusätzlich zum Bedrucken mit Farbe oder Lacken können sie auch eine dreidimensionale Komponente erhalten.
Bei mir im Büro habe ich einen Silhouette CAMEO® Schneideplotter, der für Einzelstücke und zum Testen von Prototypen bis zu einer Größe von 30 x 30 cm gedacht ist. Dieses Gerät eignet sich nicht zur Serienproduktion, sonder kann nur für Kleinstauflagen benutzt werden, da die Herstellung damit sehr aufwändig ist. Größere Auflagen werden in einer Druckerei produziert, wozu ich die Vektorvorlagen liefere.

 

Scribbling

Am Anfang eines Projektes, sei es ein Layout, eine Illustration, eine Website oder auch ein Videoclip steht immer ein Scribble. Wörtlich übersetzt bedeutet es „Kritzelei“ und meint in der Werbebranche und Kunst eine schnelle und grobe Zeichnung, die der Ideenfindung dient. Ein Scribble soll nur eine erste Idee verdeutlichen und hat nicht den Anspruch, etwas “Fertiges” zu sein.
Sie sind in erster Linie für den Grafiker selbst, als Gedankenstütze oder Ausgangspunkt für genauere Skizzen und Entwürfe. Sie können aber auch in Kundenpräsentationen benutzt werden, um mit möglichst wenig Aufwand Ideen zu verdeutlichen und Richtungen vorzuschlagen.



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